Begonnen!
Ich wollte schon lange so etwas aufschreiben.
Alle paar Monate kam es in meine Gedanken.
Ideen hatte ich viele. Ganze Konzepte, wie ich es aufbauen würde, wie ich es verwirkliche.
Aber zwischen Idee und Umsetzung lagen Zweifel, Kraftlosigkeit und auch Mutlosigkeit.
Was hat mich aufgehalten?
Ich habe begonnen – und war dann überfordert.
Im Kopf hatte ich alles geplant.
Doch in der Realität war dann alles größer als gedacht.
Es kam etwas dazwischen. Viele Gedanken und Möglichkeiten. Perfektion ist dabei ein großes Thema.
Es gibt Ideen und Pläne. Es gibt Verpflichtungen und andere Dringlichkeiten.
Zeit und Energie musste ich anders nutzen.
Davor und danach
Das Danach ist die Einnahme eines ADHS-Medikaments.
Dieses Medikament macht einen riesigen Unterschied.
Ich bin nicht plötzlich organisiert, nicht plötzlich diszipliniert, kein anderer Mensch.
Aber es ist, als hätte ich eine saubere Brille aufgesetzt.
Ein klarer, aber unwohnter Blick.
Eine Umstellung für meinen gesamten Körper, für mich.
Unterstützung
Ich schaffe das nicht alleine.
Ich stelle mir Wecker für alles Mögliche: Tabletteneinnahme, um ans Essen zu denken, an meine Familie zu denken.
Ich versuche mit all dieser Unterstützung Struktur in mein Leben zu bekommen.
Nicht alles auf einmal. Stück für Stück.
Struktur muss ich üben.
Meine Themen
ADHS
Familie
53 Jahren (Erstdiagnose)
Medikation
Unterstützung
Langsam auch Freude.
Und immer noch viel Verwirrung.